Termingerecht wurde Anfang Juli der genedec GmbH der …
[mehr]Am 16. Mai 2009 haben die genedec GmbH und das …
[mehr]Für den Test unserer Weiterentwicklung der Software zur …
[mehr]„Die Neuerfindung des Managers“ tituliert der Harvard Business manager seine Januar-Ausgabe 2009. Zu diesem Zeitpunkt hat die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise alle relevanten Volkswirtschaften voll im Griff. Der erfolgsverwöhnte Automobilkonzern Toyota hat gerade in zwölf inländischen Werken für weitere elf Tage den Stillstand der Bänder verordnet, um dem anhaltenden Nachfrageeinbruch Rechnung zu tragen. Nach der IKB, Hypo Real Estate, verschiedenen Landesbanken und der Commerzbank sucht nun auch die Dresdner Bank einen Platz unter dem staatlichen Schutzschirm. Nachrichten dieser Art ließen sich beliebig fortsetzen. Noch ist der Welt nicht klar wie anhaltend diese Krise sein wird und welche Konsequenzen und Opfer sie noch fordern wird.
Es wundert daher nicht, dass die Vordenker weltweit nach Ansätzen einer Neuorientierung für die Manager suchen. Nach einer Fokussierung auf das Thema „Shareholder Value“ sollen nun Ethik, Verantwortung und Nachhaltigkeit in den Vordergrund rücken. Einige Autoren fordern neue Standesregeln – einen hippokratischen Eid für Manager – andere brechen für Erlangung sozialer Intelligenz eine Lanze. Diese Neuorientierung ist sicher gut und notwendig, dennoch wird sie nicht hinreichend sein. Nach wie vor liegt diesen Modellen die Vorstellung zugrunde, dass der Manager als hochbezahlter Superheld alle Probleme seines Unternehmens lösen kann und muss. Ihm wird zwar ein neues Wertesystem verordnet, nach dem die wirtschaftliche Katastrophe des Krisenjahrs 2008 einem zu einseitigem Wertekanon zugeschrieben wurde, seine Rolle wird jedoch nicht nachhaltig neu definiert.
Dabei gibt es Anzeichen dafür, dass auch die Rolle des Managements für eine Neuerfindung zur Disposition stehen könnte. Eigene Recherchen unter Groß-Konzernen haben ergeben, dass die Stabsabteilungen der Vorstandsetagen zwar bestens über die Zahlen informiert waren, zu deren Angabe sie laut Aktiengesetz verpflichtet sind. Wenn auch in Ausnahmefällen noch nicht einmal die genaue Anzahl aller Konzernbeteiligungen kurzfristig recherchierbar war. Bei Themen, die über das Aktiengesetz aber hinausgehen, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Über die Zahl der Niederlassungen oder Standorte weltweit konnte zum Beispiel keines der befragten Unternehmen Angaben machen. Sie wussten es einfach nicht. Plakativ ausgerückt: Der oder die Vorstandsvorsitzende haben uneingeschränkte Befehlsgewalt über ein Reich, dessen Ausdehnung sie nicht einmal kennen.
Im Fall des exzentrischen Firmenlenkers Richard Fuld, einem Paradebeispiel des alleinherrschenden Superhelden, führte die Unkenntnis der Zustände im eigenen Reich zum Untergang der traditionsreichen Investmentbank Lehman Brothers. Nach Einschätzung ehemaliger Mitarbeiter führte der autokratische Führungsstil Fulds dazu, dass er insbesondere von schlechten Nachrichten abgeschnitten war und in den letzten Monaten vor der Pleite der Bank das wahre Ausmaß der Krise nicht mehr erkannte, obwohl er deren Aufzug wenige Jahre zuvor vorhersagte.
Manager und Managerinnen sind angesichts dieser Entwicklungen sicher aufgefordert, Ethik, Verantwortung und Nachhaltigkeit in ihren Wertehorizont mit einzubeziehen aber auch kontrolliert die eigene Rolle auf den Prüfstand zu stellen und hier innovative Konzepte zu testen. Die Software genedecSuite gibt dem Management die Chance, in dem für Unternehmen besonders wichtigen Bereich der Entscheidungsfindung auch die eigene Rolle neu zu erfinden. In Verbindung mit der Expertendatenbank SkillScout sorgt genedecSuite dafür, dass jeder Entscheidungsprozess von selbst bis an die Grenzen des Reiches getragen wird, ohne dass die Unternehmensführung diese Grenzen stets eigenhändig ausloten muss. Durch den kollaborativen Entscheidungsprozess von genedecSuite wird das gesamte Know-How des Unternehmens in die Entscheidungsfindung mit eingebracht. Unternehmen können so, insbesondere in Zeiten der Krise, die viele richtungsweisende Entscheidungen fordert, nachhaltig Wettbewerbsvorteile erlangen.
„Da immer mehr Marktübergänge gleichzeitig passieren, glaube ich, dass nur Unternehmen Erfolg haben werden, in denen Zusammenarbeit ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosphie ist und die das gesammelte Wissen all ihrer Mitarbeiter nutzen und bei denen nicht nur einige Topmanager an der Spitze die Entscheidungen treffen“, so John Chambers seit 14 Jahren CEO des weltweit erfolgreichsten Netzwerk- und Internetausrüsters Cisco Systems1.